PARFUM UND HAMMAM: GEFLÜSTERTE KOMPLIMENTE...

Das Parfumhaus wurde in den späten 1860ern von William Henry Penhaligon gegründet, einem Barbier aus Cornwall, den es nach London verschlagen hatte. Dort brachte er es nicht ohne Grund zum Hofbarbier und Parfumeur von Queen Victoria. Im Gründungsjahr 1870 eröffnete er seinen ersten Barber Shop in der Jermyn Street und war mit seinen klassischen Rasurprodukten ebenso erfolgreich wie auch mit seinen selbst formulierten Parfums. Schillernde Persönlichkeiten und vor allem der Adel gehörten zu seiner Kundschaft, viel später sollte auch Sir Winston Churchill zu diesem erlauchten Kreis stoßen. Das erste Parfum „Hammam Bouquet“ kam Penhaligon 1872 in den Sinn, nachdem er die benachbarten türkischen Bäder besucht hatte und deren Duft bei ihm einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Mit diesem Duft, der noch immer produziert wird, legte er das Fundament für zahlreiche weitere Kreationen.

1902 wurde für Lord Randolph BLENHEIM BOUQUET kreiert, den Vater von Sir Winston Churchill, dessen Wohnsitz Blenheim Palace war.

Winston Churchill soll die Mischung aus einer hölzernen Note durchsetzt mit Lavendel, Pinie und einem Hauch Zitrus, selbst verwendet haben.

Trotz einer wechselvollen Geschichte werden heute noch nebst den inzwischen zu wahren Klassikern avancierten Parfums auch Badelinien für Damen und Herren sowie Raumdüfte angeboten. Die Ausgewogenheit zwischen Tradition und zeitloser Schönheit ist der Grund, warum so viele Duftliebhaber auf Penhaligon's schwören und dieses Haus niemals missen wollen.

Bei uns in der Männerpraxis können Sie diverse Düfte für Männer und Frauen testen und erwerben. Lassen Sie sich auch einige Jahre nach Patrick Süsskinds „Le Parfum“ von der Faszination der Düfte begeistern! Düfte, die vom Herz kommen, keine vorfabrizierten Substanzen mit artifizieller Herznote. Spontan vereinigen sich Lavendel, Pinie, Zitrus, Mandarine, Holz andere Essenzen zu einer Symphonie der Düfte und plötzlich passiert das Magische: Wir können uns selbst wieder riechen – gut riechen, in der frischen Morgenluft, wenn der Bus hält und die Türen öffnet oder im Feierabend-Stau. Immer dann, wenn uns die eigene Haut Komplimente zuflüstert...